Farben – Kinder des Lichts. bis 20.07.12

Adolf Hölzels Farbenlehre im Kontext

Forschungen zum Werk von Adolf Hölzel (1853-1934) und Johannes Itten (1888-1967) gehören zu den Schwerpunkten am Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg. Die Ausstellung wurde im Rahmen des Praxisseminars Künstlertexte der Moderne: Farbenlehren in Zusammenarbeit mit Studierenden des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Universität unter Projektleitung von Ulrich Röthke gestaltet. Sie ist eine Veranstaltung im Rahmen des Themenverbundes Sehen und Verstehen, an dem Forscherinnen und Forscher aus sechs Fakultäten der Universität beteiligt sind.

Adolf Hölzel zählt als Maler zu den Wegbereitern der Moderne in Deutschland, hat sich aber ein ebenso hohes Ansehen  als Kunstpädagoge und Kunsttheoretiker erworben. Seine kunsttheoretischen Bemühungen behandeln das Zusammenspiel von Linien, Formen und Farben. Für seine Farbenlehre entwickelte Hölzel ein System von sieben Farbkontrasten und von Farbkreisen.

In der Universitätsbibliothek Regensburg (Zentralbibliothek) wird noch bis zum 20. Juli die Ausstellung Farben – Kinder des Lichts, Adolf Hölzels Farbenlehre im Kontext gezeigt. Wer sich eingehender mit Hölzel (und auch Itten) beschäftigen möchte, dem seien die noch folgenden drei Donnerstags-Vorträge an Herz und Ohr gelegt.

05.07.12  Immer wieder Itten … – Farbkontraste und Farbkreise im Kunstunterricht heute
Dr. Andreas Scharz, Essen

12.07.12   Ihr Leben liegt allein in der Farbe – Zur Farbgestaltung der Wandbilder Hölzels
Ulrich Röthke M.A., Regensburg

19.07.12   Kosmos Farbe: Hölzel und die Moderne
Prof. Dr. Christoph Wagner, Regensburg

Alle Vorträge finden im Zentralen Hörsaalgebäude, H3 statt und beginnen um 17 Uhr. Die Ausstellung ist im Oberen Foyer der Zentralbibliothek zu sehen.

 

Ort:
Universitätsbibliothek Regensburg
Oberes Foyer der Zentralbibliothek
Universitätsstr. 31
D-93053 Regensburg

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 9 – 22 h
Sa: 9 – 18 h

Keiner hat diese Farben wie ich. Kirchner malt. bis 15.04.12

Der Farbenreichtum und die Leuchtkraft der Bilder Ernst Ludwig Kirchners (1880-1938), die expressiven Gesten seiner Berliner Großstadtszenen sowie die majestätischen Darstellungen der Davoser Berglandschaften üben eine große Faszination auf den Betrachter aus.

Wie wurden jedoch die Farben zu Kirchners Zeit wahrgenommen und wie nahm er selbst sie war? Wie erreichte Kirchner dies, was waren seine malerischen Mittel im Verein mit seinem künstlerischen Wollen – oder, provokanter, hatte ein Maler wie Kirchner überhaupt eine spezifische Maltechnik? Diesen und vielen weiteren Fragen zum Werkprozess, zur Malweise und Maltechnik Kirchners widmet sich die Ausstellung.

 

Ort:
Kirchner Museum Davos
Promenade 82
CH-7270 Davos

Öffnungszeiten:
Di – So: 10-18 h
Ostermontag: 10 – 18 h

Asche und Gold. bis 22.04.12

von Christiane Brune-Wiemer

Asche und Gold – DIE Gegensätze schlechthin.  Das MARTa Herford widmet sich in seiner neuen Ausstellung diesen beiden Materialien und wagt damit wohl ein Ausstellungsnovum.

Die hochkarätig besetzte Ausstellung mit zahlreichen namhaften KünstlerInnen bietet einen anregungsreichen Parcours durch die Kunstgeschichte der letzten 40 Jahre.

Mit zwei Vorträgen zum Mythos Gold sowie Die Farbe Gold werden spezielle Aspekte des Goldes betrachtet.

15. April 2012, 16 Uhr
Die Farbe Gold – Vortrag Dr. Petra Marx

22. April 2012, 16 Uhr
Über den Mythos Gold – Vortrag Prof. Hans-Gert Bachmann

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Ort:
MARTa Herford
Goebenstr. 2-10
D-32052 Herford

Öffnungszeiten:
Di – So und an Feiertagen: 11 – 18 h
Jeden 1. Mi im Monat: 11 – 21 h

 

Kulturtransfers: Political Patterns. 21.10. – 18.12.11

Ornament im Wandel

Dies ist die dritte Ausstellung der Reihe Kulturtransfers der ifa-Galerien Berlin und Stuttgart. Kulturtransfers thematisiert die wechselseitige kulturelle Beeinflussung verschiedener Kulturen, die sich in gesellschaftlichen Normen, eingebürgerten Formenwelten und künstlerischen Äußerungen ebenso niederschlägt wie in politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen.

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Die Ausstellung wurde kuratiert von Sabine B. Vogel, Wien, die unter dem Titel Schönheit und Schrecken, Konflikte und Kontroversen – Ornament heute einen umfassenden Artikel für das Nafas-Kunstmagazin verfasst hat.

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Ort:
ifa-Galerie Stuttgart
Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr : 12 – 18 h
Do: 12 – 20 h
Sa, So: 12 – 16 h

William Turner. Maler der Elemente. bis 11.09.11

Das Bucerius Kunst Forum in Hamburg zeigt noch bis zum 11. September Aquarelle und Gemälde des britischen Malers William Turner. Die Exponate stammen aus der Tate in London und weiteren britischen sowie deutschen und amerikanischen Sammlungen.

Turner zählt zu den führenden Vertretern der Romantik und galt bereits zu Lebzeiten als Maler der Elemente. Die Hamburger Ausstellung greift dies auf und gliedert die Hängung thematisch nach  Erde, Wasser, Luft, Feuer und Fusion. Die Exponate verdeutlichen nicht nur Turners künstlerische Entwicklung sondern lassen insbesondere auch seinen unkonventionellen Umgang mit und seinen Einsatz der Farbe erkennen.

Bis zum 11. September kann diese wunderbare Ausstellung noch besichtigt werden. Wegen des anhaltenden Interesses ist die Ausstellung leider zu jeder Tageszeit sehr frequentiert.

 

Ort:
Bucerius Kunst Forum
Rathausmarkt 2
D-20095 Hamburg

Öffnungszeiten:
(während der Ausstellung)
täglich incl. montags: 11 – 19 Uhr

 

Joel Shapiro. bis 25.09.11

Das Museum Ludwig in Köln zeigt noch bis Ende September eine Installation des amerikanischen Bildhauers Joel Shapiro.

Die aus alten und neuen Arbeiten konzipierte Installation schwebt anscheinend im Raum, obwohl ihre Materialität dies nicht unmittelbar vermuten lässt. Fünfzehn farbige Holzbalken unterschiedlicher Form und Farbe bilden ein Raumgefüge, das sich mit jedem Positionswechsel verändert und zu einer neuen Raumwahrnehmung führt.

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Ort:
Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
D-50667 Köln

Öffnungszeiten:
Di – So: 10 – 18 h
jeden ersten Do im Monat: 10 – 22 h
Mo geschlossen

Daniel Buren. Allegro Vivace. bis 22.05.11

Die Kunsthalle Baden-Baden zeigt Arbeiten von Daniel Buren, die speziell für die Kunsthalle entwickelt wurden.

Wandhohe Einbauten verändern die Wahrnehmung der Architektur maßgeblich und schaffen im Spiel mit Spiegeln, Farbe und Licht eindrucksvolle Raumwirkungen …

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Ort:
Staatl. Kunsthalle Baden-Baden
Lichtentaler Allee 8a
D – 76530 Baden-Baden

Öffnungszeiten:
Di – So: 11 – 18 h
Do: 11 – 19 h
Mo geschlossen

Erwin Wurm. Schöner wohnen. 22.03. – 04.09.11

Das MAK Wien zeigt Arbeiten des österreichischen Künstlers Erwin Wurm. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Objekte mit Gebrauchswert: Das Möbel als Instrument des Kollektivs. Wurm kommentiert das Medium Design durch subtile Anweisungen, Eingriffe und Verschiebungen. Als Produzent und Akteur vollzieht er einen Paradigmenwechsel zwischen angewandter und bildender Kunst, der die Oberfläche der Dinge durchbricht.

Ort:
MAK
Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst
Stubenring 5
A-1010 Wien

Öffnungszeiten:
Di (MAK NITE©): 10.00–24.00 Uhr
Mi–So: 10.00–18.00 Uhr
Mo geschlossen

ZERO – ∞. bis 13.02.11

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt einen repräsentativen Ausschnitt der Sammlung Schaufler. Malerei, Skulptur, Lichtarbeiten, Rauminstallationen und Fotografie der letzten 50 Jahre werden zum Auftakt zu sehen sein – darunter viele Arbeiten, die noch nie öffentlich ausgestellt waren.

Die äusserst vielfältige Sammlung spiegelt wichtige Entwicklungen der deutschen und internationalen Kunst der letzten 50 Jahre wider. Neben einem Raum mit Lichtarbeiten von Dan Flavin, François Morellet u. a., ist ein Ausstellungsbereich mit Werken von Rupprecht Geiger, Günter Fruhtrunk und Ettore Spalletti dem Thema Farbe gewidmet.

Ort:
SCHAUWERK Sindelfingen
Eschenbrünnlestraße 15/1
D-71065 Sindelfingen

Öffnungszeiten:
Sonntag: 11:00-17:00 Uhr

Das Geistige in der Kunst. bis 27.02.11

Das Museum Wiesbaden zeigt noch bis zum 27. Februar die Ausstellung Vom Geistigen in der Kunst – Vom Blauen Reiter zum Abstrakten Expressionismus.

Im Mittelpunkt steht die Entstehung, Formulierung und Fortsetzung derjenigen künstlerischen Positionen des Expressionismus, die im Zentrum und im Umfeld des „Blauen Reiter“ gestanden und anregend auf den Abstrakten Expressionismus gewirkt haben. Dabei geht es insbesondere um die Suche nach dem „Geistigen“ in Farbe und Form der modernen Malerei.

Vier Themenschwerpunkte gliedern die Ausstellung. Sie führen von München und Murnau hin zur Entstehung der Blaue Reiter. Synthese und Synästhesie, Farbe, Form und innerer Klang verdeutlicht am Beispiel der Bühnenkomposition von Wassily Kandinsky das Bemühen, Kunst als Gesamtkunstwerk zu positionieren und so eine Synthese der Künste zu erreichen. Das dritte Thema, Galka Scheyer und Die Blaue VierTransatlantische Transferleistungen in der Kunst der Moderne, ist in sich unterteilt und wendet sich einerseits der Weiterentwicklung einzelner Akteure wie Kandinsky und Jawlensky zu, andererseits werden die Blauen Vier, Feininger, Jawlensky, Kandinsky und Klee, in den Vordergrund gestellt. Im vierten Themenblock, Der Vorstoß ins Reich des Sublimen, wird an exemplarischen Beispielen der Einfluss des geistigen Gehalts des „Blauen Reiter“ auf Positionen des abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei im Amerika der Nachkriegszeit aufgezeigt.

Ort:
Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-65185 Wiesbaden

Öffnungszeiten:
Di: 10 – 20 Uhr
Mi – So und an Feiertagen: 10 – 18 Uhr

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