Form+Material=Produkt. bis 29.04.12

Werkstoffe im Design

Das Museum August Kestner in Hannover legt mit dieser Ausstellung den Fokus auf die Bedeutung von Materialien im Produktdesign des 20. Jahrhunderts.

Die Exponate werden in Produktgruppen präsentiert wobei jede Gruppe Objekte gleicher Funktion in unterschiedlicher Materialität zeigt: Bakelit, Holz, Metall, Glas, Keramik und natürlich der Kunststoff.

Zu fast jeder Produktgruppe haben Studenten der Hochschule Hannover, Fakultät III – Medien, Information und Design, Entwürfe aus Kork ergänzt.

 

Ort:
Museum August Kestner
Trammplatz 3
D-Hannover

Öffnungszeiten:
Di – So: 11.00 – 18.00 h
Mi: 11.00 – 20.00 h
Montags und Karfreitag, 1. Mai und Christi Himmelfahrt geschlossen.

Schwarz Weiß – Design der Gegensätze. bis 04.03.12

Schwarz und Weiss polarisieren, gelten als radikal und besonders ausdrucksstark. Die beiden Farben sind geprägt von Gegensätzen wie Licht und Dunkelheit oder Leben und Tod. Gemeinsam ist ihnen der Anspruch des Absoluten, aber auch der Ausdruck von Abgrenzung und Protest. Ihre Verwendung steht in Beziehung zum jeweiligen Kulturkreis und wird in unterschiedlichen gesellschaftlichen Phänomenen sichtbar. In Architektur, Design und Mode stehen Schwarz und Weiss oftmals für Werte wie Abstraktion, Eleganz und Zeitlosigkeit. Doch dahinter eröffnet sich ein Kosmos an Motiven und kulturellen Traditionen. Und so interpretiert Design in Schwarz und Weiss dieses kulturelle Spektrum oder formuliert es neu. Die kontrastreiche Ausstellung lotet das gestalterische Potenzial der äussersten Extreme im Spektrum der Farben aus.

Nach einer Einführung in die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung werden die Idee, Anwendung und Wirkung von Schwarz und Weiss in Architektur, Design und Mode der Moderne und Gegenwart beleuchtet.

Ort:
Museum für Gestaltung Zürich
Galerie
Ausstellungsstrasse 60
CH-8005 Zürich

Öffnungszeiten:
Di–So: 10–17 h
Mi: 10–20 h

Designmaterialien – innovative Oberflächen. 29.02. – 18.03.12

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Vom Material zur Oberfläche – innovative Oberflächen boomen und werden zunehmend zu einer eigenen Produktkategorie. Oberflächen sind nicht mehr die quasi naturgegebenen materialtypischen Erscheinungen, nicht mehr die materialgerechte Verarbeitung des Substrats, sondern eine sinnliche Eigenschöpfung, in gewisser Weise die sensorische Erlösung vom Material.

Das 2011 erstmals erschienene International Surface Yearbook (herausgegeben von Gerd Ohlhauser) will den Paradigmenwechsel vom Material zur Oberfläche, die Entmaterialisierung weiter Bereiche abbilden und begleiten.

designaustria und das designforum Wien präsentieren in Kooperation mit LaVisio diese Ausstellung und zeigen 100 innovative Oberflächen.

Die Ausstellung wird am 28. Februar um 18:30 Uhr eröffnet.

 

Ort:
designforum Wien
Museumsplatz 1
A-1070 Wien

Öffnungszeiten:
Mi – Fr: 10 – 18 h
Sa – So: 11 – 18 h

Mainzer Designgespräche. 26.10.11

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Anlässlich des zehnten Jubiläums widmen sich die Mainzer Designgespräche dieses Jahr  grundsätzlichen Aspekten im gestalterischen Prozess: Design ist nicht nur ein absoluter Trendbegriff geworden, er wird geradezu inflationär angewendet. In einer google-Trefferquote von 5 Milliarden finden sich Links bis hin zu Folien-Design, Karrieredesign, Körper- und Lebensgestaltung.

Was bedeutet Design, was kann es leisten?
Wie geht man als professioneller Gestalter mit den skizzierten Entwicklungen und Anforderungen um?
Wie können sich Designnutzer als Auftraggeber im Begriffs- und Kompetenzdschungel orientieren?

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr, eine Anmeldung ist erforderlich.

mehr Informationen …

 

Ort:
Landesmuseum Mainz
Große Bleiche 49-51
D-55116 Mainz

 

 

 

Dynamic Lighting. 10.06.11

Mit inszeniertem Licht „erzählen“

22 Studenten und drei Professoren der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar werden einmalig am Freitag, dem 10. Juni 2011 ab 21:00 Uhr – also kurz vor Sonnenuntergang –  unter dem Arbeitstitel Dynamic Lighting auf dem Campus spannende Lichtentwürfe präsentieren. Fassade, Treppenaufgang und Brücke am Haus 7 B/C dienen dabei als architektonische
Lichtprojektionsfläche.

Die Vorbereitungen zu Konzept und Umsetzung der Präsentationen laufen bereits seit Beginn des Sommersemesters 2011. Gemeinsam mit den projektbeteiligten Professoren Michael Rohde, Hanka Polkehn und BettinaMenzel haben die Studenten in drei unterschiedlichen Gruppen neue Lichtkonzepte zum Thema der dynamischen Beleuchtung auf der Basis von
innovativen, hochwertigen LED-Leuchten erarbeitet. Aufgabe des interdisziplinären Workshops ist es, bewegtes Licht mit realer Architektur in Verbindung zu bringen und mit diesem bestimmte Inhalte auszudrücken. Technische Voraussetzungen, der Umgang mit sogenannten „Media Facade Tools“ und die Wirkung von Farben sind zuvor gemeinsam erarbeitet worden.

Insgesamt werden drei Installationen präsentiert, deren Inhalte sich vorwiegend mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, Nationalitäten und Multikulturalität befassen. Die gewählten Inhalte sind im Hinblick auf die internationale Zusammensetzung der Studenten auch verständlich, immerhin deckt die Herkunft des 2. Semesters Architectural Lighting Design schon allein drei Kontinente beziehungsweise 14 verschiedene Länder ab.

Neben dem Licht-Spektakel wird Prof. Jochen Wisotzki, Professor für
Zeitbasierte Medien, außerdem mit Studenten aus dem Studiengang
Kommunikationsdesign und Medien den vorhergehenden Workshop und seine
Ergebnisse in einem Making-Of-Film dokumentieren.

Sonnenuntergang wird an diesem Abend im Übrigen etwa um 21:46 Uhr sein.
Damit macht das natürliche Sonnenlicht die Bühne frei für innovative
Lichttechnik mit Erzählwert.

 

Ort:
Hochschule Wismar
Fakultät Gestaltung
Haus 7 B/C
Philipp-Müller-Straße 14
D-23952 Wismar

Katagami – Japanische Färbeschablonen. bis 28.08.11

Die Ausstellung des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, zeigt ca. 40 Beispiele aus der Blütezeit der katagami, die in der späten Edo- und Meiji-Zeit im späten 18. und 19. Jahrhundert lag.

Katagami, japanische Musterschablonen aus Maulbeerbaumpapier, dienten zum Färben von Kimonos, Vorhängen oder Bannern. Sie ermöglichen einen einzigartigen Blick in den Reichtum japanischer Dekorwelt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entdeckten die Europäer das ungewöhnliche Stilgefühl japanischer Schablonendekore, die auf einer Stilisierung der Naturformen und der Positiv-/Negativbehandlung des Motivs beruhen. Aus dem handwerklichen Gebrauchsutensil wurde nun ein Gegenstand der ästhetischen Wertschätzung. Die katagami übten einen großen Einfluss auf europäische Künstler und Kunsthandwerker aus. Die pointilistisch-kleinteiligen Motive entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu großflächigeren, dynamisch-schwingenden Kompositionen. Trugen die Samurai eher strenge, geometrische Muster, bevorzugten die Städter einfallsreiche und witzige Motive aus der Natur und dem täglichen Leben.

Ort:
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
D-20099 Hamburg

Öffnungszeiten:
Di – So: 11 – 18 Uhr
Do-: 11 – 21 Uhr
Do an oder vor Feiertagen: 11 – 18 Uhr

Geöffnet
Pfingstsonntag, Pfingstmontag, Tag der deutschen Einheit: 11 – 18 Uhr

Marcel Breuer – Design und Architektur. 16.03. – 03.07.11

Eine Ausstellung des Vitra Design Museums im Wiener Möbelmuseum

Marcel Breuer (1902-1981) gehört als Designer und Architekt zu den einflussreichsten und bedeutendsten Gestaltern des 20. Jahrhunderts. In Europa vor allem als Möbeldesigner u.a. der Stahlrohrmöbel bekannt, schätzt man ihn in den USA in erster Linie als Architekten. Die Ausstellung im Hofmobiliendepot zeigt beide Facetten des aus Ungarn stammenden Bauhaus-Mitglieds.

Die vom Vitra Design Museum konzipierte und organisierte Retrospektive auf das Werk von Marcel Breuer ist die erste Ausstellung, die neben dem Design auch Breuers Leistung als Architekt würdigt. In Wien werden anhand von vier exemplarischen Modellen seine Einfamilienhäuser gezeigt.

Unter der Überschrift „Materialien“ dokumentiert die Ausstellung Breuers Design in chronologischer Reihenfolge. Sie stützt sich dabei auf die Tatsache, dass er bei seinen Möbelentwürfen nacheinander mit vier verschiedenen Werkstoffen, nämlich Massivholz, Stahlrohr, Aluminium und Sperrholz arbeitete. Besonders im Bereich der Stahlrohrmöbel wird anhand von vielen Originalstücken verdeutlicht, wie schnell Breuer die konstruktiven bzw. gestalterischen Möglichkeiten eines Materials erkannte und innerhalb weniger Jahre auf fast schon systematische Weise auslotete. Zeichnungen, Möbel-Kataloge und eine Vielzahl zeitgenössischer Fotografien von Breuers innenarchitektonischen Arbeiten vermitteln neben den Möbel-Exponaten ein facettenreiches Bild seines Designschaffens.

Unter der Überschrift „Motive“ zeigt die Retrospektive schließlich zentrale Elemente von Breuers Entwurfsvokabular auf, die gleichsam als Klammer zwischen den verschiedenen Schaffensbereichen begriffen werden können. So taucht etwa das Motiv der Auskragung bereits in frühen Möbelentwür- fen auf, um in den folgenden Jahrzehnten in vielen seiner Bauten immer wieder neu interpretiert und inszeniert zu werden. Ähnliches lässt sich von horizontalen Bändern bzw. liegenden Rechtecken sagen, die als markantes gestalterisches Element vielen seiner Möbel, seiner Interieurs und seiner Gebäude ihr charakteristisches Gepräge verleihen.

Auch Breuers auffallendes Interesse an Texturen darf als Klammer von Design und Architektur gelten, wohingegen sich die fast schon kubistisch anmutende kristalline Formensprache, die viele seiner Beton-Bauten auszeichnet, erst in den 1950er Jahren entwickelte. Seither aber darf sie als Markenzeichen für seinen persönlichen Umgang mit diesem in der Architektur des 20. Jahrhunderts so zentralen Material gelten.

Ort:
Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien
Andreasgasse 7
A-1070 Wien

Öffnungszeiten:
tägl.: 10:00 – 18:00h
Montags geschlossen

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