Max Laeuger. Gesamt Kunst Werk. bis 05.10.14

Das Badische Landesmuseum Karlsruhe zeigt noch bis zum 05. Oktober eine Ausstellung der Arbeiten von Max Laeuger, die man wohl als ein Gesamtkunstwerk begreifen muss.

Laeuger lebte von 1864 bis 1952 und gilt als der wohl bedeutendste Universalkünstler des 20. Jahrhunderts in Baden. Er war Gründungsmitglied des Deutschen Werkbundes und sein Werk umfasst Grafik, Keramik, Architektur sowie Innen- und Gartenarchitektur, Glasmalerei und u.a Möbel- und Tapetenentwürfe.

Das Badische Landesmuseum Karlsruhe ermöglicht nicht nur einen Einblick in alle Bereiche seines Wirkens sondern zeigt darüber hinaus, wie Laeuger seine Arbeiten auch aufeinander abstimmte und sie so zu diesem harmonischen Gesamtkunstwerk heranwachsen ließ.

Das Begleitprogramm des Museums umfasst u.a.:
14.09.2014
„Die Farbe hat…ein seelisches Gewicht“
Stimmungsvolles von Max Laeuger (Eintritt frei, Tag des offenen Denkmals)

07.09. + 21.09. 2014
„Durch die Augen ins Herz“
Die Kunst Max Laeugers

28.09.2014
Die Harmonie der Dinge bei Max Laeuger

In der NZZ erschien zur Ausstellung ein wunderbarer Artikel von Karin Leydecker mit dem Titel Schönheit schaffen.

zum Artikel …

Ort:
Badisches Landesmuseum Karlsruhe
Schloss
D 76131 Karlsruhe

Öffnungszeiten:
Di-So + Feiertags 10-18 Uhr

Färg. bis 30.06.2012

von Christiane Brune-Wiemer

Die schwedische Malerin Maria Wallenstal-Schoenberg, 1959 in Uppsala geboren, zeigt in der Münchener Galerie Filser & Gräf ihre Farb-Arbeiten. Und da es der Künstlerin um die Farbe an sich geht, ist der Titel der Ausstellung geradezu Programm: Färg – die schwedische Bezeichnung für Farbe.

Es geht Maria Wallenstal-Schoenberg um die Farbe im Sinne der reinen Malerei und um malerische Fragen: Farben als Mittel und Ziel ihres Arbeitsprozesses.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Juni in München zu sehen.

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Ort:
Galerie Filser & Gräf
Hackenstr. 5
D-München

Öffnungszeiten:
Di-Fr: 11-19 h
Sa: 11-16 h

Palladio und der Palladianismus in Bremen. bis 24.06.12

Der Bremer Kunsthistoriker Volker Plagemann hat im Verlag Ellert & Richter ein Buch über die Villen des italienischen Renaissancearchitekten Andrea Palladio (1508-1580) herausgegeben.

Die Villen des Andreas Palladio
Autor: Volker Plagemann
Ellert & Richter Verlag
ISBN 978-3-8319-0462-4

Palladio gilt als der einflussreichste Architekt der westlichen Welt. Die Übernahme von Stilmerkmalen seiner Bauwerke wird als Palladianismus bezeichnet. Im Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) ist anläßlich der Buchveröffentlichung die Ausstellung Palladio und der Palladianismus in Bremen konzipiert worden, in der die Villen des Baumeisters mit Fotos und Plänen dargestellt werden, aber auch die Bedeutung dieser Werke für die weitere Architekturentwicklung erläutert wird. Die Ausstellung zeigt zudem die stilistische Beeinflussung speziell an Beispielen der bremischen Architekturgeschichte von der Weserrenaissance bis zu Postmoderne auf.

 

Ausstellungsort:
Bremer Zentrum für Baukultur
Am Speicher XI
1, 3.OG
D-28217 Bremen

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 10:00-17:00 h
So./ feiertags: 15:00-18:00 h

 

 

Der Sturm. Zentrum der Avantgarde. bis 10.06.2012

von Christiane Brune-Wiemer

1912 eröffnete Herwarth Walden, der wohl als der wichtigste Förderer der Avantgarde gilt, in Berlin die Galerie Der Sturm. Künstlergruppen wie z.B. der Blaue Reiter, die Kubisten und Futuristen fanden hier in der Potsdamer Strasse nicht nur ein Ausstellungsforum sondern zugleich ein Zentrum.

Neben der Galerie publizierte Walden auch die gleichnamige Zeitschrift Der Sturm und fand dafür hochrangige Mitarbeiter wie Heinrich Mann, Adolf Loos, Selma Lagerlöf und Oskar Kokoschka, um nur einige zu nennen. Zeitschrift und Galerie bildeten zusammen ein geistiges Zentrum in Berlin und für Europa.

Die umfangreiche Ausstellung im Von der Heydt-Museum in Wuppertal wagt den Versuch, sich der bisher nur bruchstückhaft erschlossenen Geschichte des Sturm anzunähern. Die zahlreichen Meisterwerke wurden weltweit zusammen getragen und beleuchten im Kontext mit den Katalogbeiträgen, die vielfältigen Aspekte des Sturm.

Die beachtenswerte Ausstellung ist noch bis zum 10. Juni zu sehen.

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Ort:
Von der Heydt-Museum
Turmhof 8
D-42103 Wuppertal

Öffnungszeiten:
Di / Mi:  11-18 h
Do / Fr:  11-20 h
Sa / So:  10-18 h
Mo geschlossen

Pfingstsonntag: 10-18 h
Pfingstmontag geschlossen
Fronleichnam: 11-18 h

Amerikaner in Florenz. bis 16.07.12

Sargent und die Impressionisten der Neuen Welt

Die Ausstellung im Palazzo Strozzi in Florenz zeigt die Arbeiten von über dreizig amerikanischen Künstlern, die von Mitte des 19. Jahrhunderts an bis zum Ersten Weltkrieg in Florenz lebten und arbeiteten. Beeinflußt wurden ihre Arbeiten nicht nur von der toskanischen Landschaft mit ihrem Licht- und Farbenspiel sondern ebenso von den Zeugnissen der antiken Kunst und der Renaissance.

Die Namen der Künstler sind im allgemeinen heute nicht mehr so geläufig, John White Alexander, Lilla Cabot Perry oder auch Frank Duveneck.  Eine Ausnahme bildet John Singer Sargent, der als einer der bedeutendsten US-amerikanischen Portraitmaler seiner Zeit gilt. Die Arbeiten der übrigen Maler werden zum Teil zum ersten Mal in Italien ausgestellt. Sie alle vereint ihr  Einfluß auf die Entwicklung der amerikanischen Malerei und die Hinwendung zum Impressionismus.

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Ort:
Fondazione Palazzo Strozzi
p.zza Strozzi
I-50123 Florenz

Öffnunsgzeiten:
täglich: 9 – 20 h
Do: 9 – 23 h

Keiner hat diese Farben wie ich. Kirchner malt. bis 15.04.12

Der Farbenreichtum und die Leuchtkraft der Bilder Ernst Ludwig Kirchners (1880-1938), die expressiven Gesten seiner Berliner Großstadtszenen sowie die majestätischen Darstellungen der Davoser Berglandschaften üben eine große Faszination auf den Betrachter aus.

Wie wurden jedoch die Farben zu Kirchners Zeit wahrgenommen und wie nahm er selbst sie war? Wie erreichte Kirchner dies, was waren seine malerischen Mittel im Verein mit seinem künstlerischen Wollen – oder, provokanter, hatte ein Maler wie Kirchner überhaupt eine spezifische Maltechnik? Diesen und vielen weiteren Fragen zum Werkprozess, zur Malweise und Maltechnik Kirchners widmet sich die Ausstellung.

 

Ort:
Kirchner Museum Davos
Promenade 82
CH-7270 Davos

Öffnungszeiten:
Di – So: 10-18 h
Ostermontag: 10 – 18 h

Form+Material=Produkt. bis 29.04.12

Werkstoffe im Design

Das Museum August Kestner in Hannover legt mit dieser Ausstellung den Fokus auf die Bedeutung von Materialien im Produktdesign des 20. Jahrhunderts.

Die Exponate werden in Produktgruppen präsentiert wobei jede Gruppe Objekte gleicher Funktion in unterschiedlicher Materialität zeigt: Bakelit, Holz, Metall, Glas, Keramik und natürlich der Kunststoff.

Zu fast jeder Produktgruppe haben Studenten der Hochschule Hannover, Fakultät III – Medien, Information und Design, Entwürfe aus Kork ergänzt.

 

Ort:
Museum August Kestner
Trammplatz 3
D-Hannover

Öffnungszeiten:
Di – So: 11.00 – 18.00 h
Mi: 11.00 – 20.00 h
Montags und Karfreitag, 1. Mai und Christi Himmelfahrt geschlossen.

Rapport. bis 09.04.2012

Experimentelle Raumstrukturen von J.MAYER H.

Die Ausstellung bietet neue Einblicke in den interdisziplinären Ansatz des international renommierten Architekturbüros J. MAYER H. Für die 10 Meter hohe Eingangshalle des Museums hat das Team erstmalig eine begehbare Installation entwickelt.

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Ort:
Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne Kunst. Fotografie und Architektur
Alte Jakobstrasse 124-128
D-10969 Berlin

Über Putz. 29.03. – 26.04.12

Putz hat im zeitgenössischen Bauen einen hohen Stellenwert. Heute werden Putzoberflächen meist mittels Standardverfahren als Teil von Systemen mit Fassadendämmungen hergestellt. Der materielle und ästhetische Wert von Putz geht allerdings weit über die gängige Anwendungspraxis hinaus. Ein Forschungsteam der ETH Zürich hat sich der gestalterischen Vielfalt zur Herstellung von Putzoberflächen gewidmet und somit eine Thematik aufgegriffen, die kaum noch Gegenstand des Architekturstudiums ist.

Die Ausstellung wird am 28. März mit einem Vortrag um 18.30 Uhr im Auditorium E3 eröffnet.

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Ort:
ETH Zürich
Architekturfoyer HIL
Hönggerberg
CH-Zürich

Schwarz Weiß – Design der Gegensätze. bis 04.03.12

Schwarz und Weiss polarisieren, gelten als radikal und besonders ausdrucksstark. Die beiden Farben sind geprägt von Gegensätzen wie Licht und Dunkelheit oder Leben und Tod. Gemeinsam ist ihnen der Anspruch des Absoluten, aber auch der Ausdruck von Abgrenzung und Protest. Ihre Verwendung steht in Beziehung zum jeweiligen Kulturkreis und wird in unterschiedlichen gesellschaftlichen Phänomenen sichtbar. In Architektur, Design und Mode stehen Schwarz und Weiss oftmals für Werte wie Abstraktion, Eleganz und Zeitlosigkeit. Doch dahinter eröffnet sich ein Kosmos an Motiven und kulturellen Traditionen. Und so interpretiert Design in Schwarz und Weiss dieses kulturelle Spektrum oder formuliert es neu. Die kontrastreiche Ausstellung lotet das gestalterische Potenzial der äussersten Extreme im Spektrum der Farben aus.

Nach einer Einführung in die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung werden die Idee, Anwendung und Wirkung von Schwarz und Weiss in Architektur, Design und Mode der Moderne und Gegenwart beleuchtet.

Ort:
Museum für Gestaltung Zürich
Galerie
Ausstellungsstrasse 60
CH-8005 Zürich

Öffnungszeiten:
Di–So: 10–17 h
Mi: 10–20 h

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