Tag der Farbe. 24.05.2012

Positionen der Farbgestaltung

Wie kommt ein Haus eigentlich zu seiner Farbe und wie steht es innerhalb des städtebaulichen Kontextes? Seit etwas mehr als einem Jahrzehnt wird Farbe als wesentliches Ausdrucksmittel von Architektur und Städtebau wieder entdeckt und intensiv genutzt, auch um mittels anspruchsvoller Gestaltung den Stadtraum aufzuwerten.

Der Werkraum Berlin möchten diesen Bemühungen folgen und einen vertieften Diskurs um die vielfältigen Funktionen und Einsatzmöglichkeiten von Farbe in der Architektur anregen. Historische und aktuelle Positionen sowie Moden und Trends werden dabei aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und zur Diskussion gestellt.

Zur Veranstaltung werden Maria Zurbuchen-Henz, Architektin aus Lausanne, Erich Wiesner, Künstler und Farbgestalter, Berlin, Susanne Hofmann von Die Baupiloten, Berlin sowie Stefanie Wettstein und Lino Sibillano, beide Leitung Haus der Farbe, Zürich, als Referenten erwartet. Diese hochkarätige Besetzung läßt einen breitgefächerten Blick und Zugang zur Thematik des Tages erwarten.

Tagungsort ist die Architektenkammer Berlin in der Alten Jakobstrasse 149. Die Veranstaltung geht von 14 – 18 Uhr, die Teilnehmergebühr beträgt 30 Euro und ist vor der Veranstaltung zu entrichten.

mehr Informationen und Anmeldung …

 

Anmerkung der Redaktion:
Aus technischen Gründen konnte die detaillierte Information zu dieser Veranstaltung leider erst heute erscheinen. Wir bitten alle Interessierten um Verständnis.

 

Ort:
Architektenkammer Berlin
Alte Jakobstrasse 149
D-10969 Berlin

Zeit:
24. Mai 2012
14 – 18h

Färg. bis 30.06.2012

von Christiane Brune-Wiemer

Die schwedische Malerin Maria Wallenstal-Schoenberg, 1959 in Uppsala geboren, zeigt in der Münchener Galerie Filser & Gräf ihre Farb-Arbeiten. Und da es der Künstlerin um die Farbe an sich geht, ist der Titel der Ausstellung geradezu Programm: Färg – die schwedische Bezeichnung für Farbe.

Es geht Maria Wallenstal-Schoenberg um die Farbe im Sinne der reinen Malerei und um malerische Fragen: Farben als Mittel und Ziel ihres Arbeitsprozesses.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Juni in München zu sehen.

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Ort:
Galerie Filser & Gräf
Hackenstr. 5
D-München

Öffnungszeiten:
Di-Fr: 11-19 h
Sa: 11-16 h

Palladio und der Palladianismus in Bremen. bis 24.06.12

Der Bremer Kunsthistoriker Volker Plagemann hat im Verlag Ellert & Richter ein Buch über die Villen des italienischen Renaissancearchitekten Andrea Palladio (1508-1580) herausgegeben.

Die Villen des Andreas Palladio
Autor: Volker Plagemann
Ellert & Richter Verlag
ISBN 978-3-8319-0462-4

Palladio gilt als der einflussreichste Architekt der westlichen Welt. Die Übernahme von Stilmerkmalen seiner Bauwerke wird als Palladianismus bezeichnet. Im Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) ist anläßlich der Buchveröffentlichung die Ausstellung Palladio und der Palladianismus in Bremen konzipiert worden, in der die Villen des Baumeisters mit Fotos und Plänen dargestellt werden, aber auch die Bedeutung dieser Werke für die weitere Architekturentwicklung erläutert wird. Die Ausstellung zeigt zudem die stilistische Beeinflussung speziell an Beispielen der bremischen Architekturgeschichte von der Weserrenaissance bis zu Postmoderne auf.

 

Ausstellungsort:
Bremer Zentrum für Baukultur
Am Speicher XI
1, 3.OG
D-28217 Bremen

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 10:00-17:00 h
So./ feiertags: 15:00-18:00 h

 

 

Baukultur im Klimawandel. 24.05.2012

Energieeinsparverordnung, Dämmrendite und energetische Stadtsanierung. Begriffe die bezeugen: In Zeiten der Energiewende, haben Klimaschutz-Eiferer im Bauen ein dankbares Betätigungsfeld gefunden. Aber welchen Beitrag können Architekten leisten, wenn es darum geht, beim Thema Nachhaltigkeit auch an Baukultur zu denken?

Gemeinsam mit Sabine Djahanschah von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und Olaf Bahner vom Bund Deutscher Architekten BDA, erörtert Michael Braum für die Bundesstiftung Baukultur den Stand der Dinge. Moderiert wird die Debatte von der Architekturkritikerin Ira Mazzoni.

Ob die Rolle von Architektur in der Nachhaltigkeitsdebatte neu definiert werden muss, welche Architekturpositionen zum Thema Nachhaltigkeit überzeugen und wo sich die Theorie in good practice umsetzen lässt, diskutieren im Anschluss die Architekten Hermann Kaufmann, Hansruedi Preisig und Michael Schumacher gemeinsam mit Michael Krautzberger von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die Bundesstiftung Baukultur setzt mit dieser Veranstaltung ihre Reihe Baukultur im Dialog fort. Beginn ist um 19 Uhr. Eine Anmeldung ist noch bis zum 21. Mai möglich.

weitere Informationen und Anmeldung unter …

 

Ort:
DAZ Berlin
Köpenicker Strasse 48-49
D-10179 Berlin

Der Sturm. Zentrum der Avantgarde. bis 10.06.2012

von Christiane Brune-Wiemer

1912 eröffnete Herwarth Walden, der wohl als der wichtigste Förderer der Avantgarde gilt, in Berlin die Galerie Der Sturm. Künstlergruppen wie z.B. der Blaue Reiter, die Kubisten und Futuristen fanden hier in der Potsdamer Strasse nicht nur ein Ausstellungsforum sondern zugleich ein Zentrum.

Neben der Galerie publizierte Walden auch die gleichnamige Zeitschrift Der Sturm und fand dafür hochrangige Mitarbeiter wie Heinrich Mann, Adolf Loos, Selma Lagerlöf und Oskar Kokoschka, um nur einige zu nennen. Zeitschrift und Galerie bildeten zusammen ein geistiges Zentrum in Berlin und für Europa.

Die umfangreiche Ausstellung im Von der Heydt-Museum in Wuppertal wagt den Versuch, sich der bisher nur bruchstückhaft erschlossenen Geschichte des Sturm anzunähern. Die zahlreichen Meisterwerke wurden weltweit zusammen getragen und beleuchten im Kontext mit den Katalogbeiträgen, die vielfältigen Aspekte des Sturm.

Die beachtenswerte Ausstellung ist noch bis zum 10. Juni zu sehen.

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Ort:
Von der Heydt-Museum
Turmhof 8
D-42103 Wuppertal

Öffnungszeiten:
Di / Mi:  11-18 h
Do / Fr:  11-20 h
Sa / So:  10-18 h
Mo geschlossen

Pfingstsonntag: 10-18 h
Pfingstmontag geschlossen
Fronleichnam: 11-18 h

Amerikaner in Florenz. bis 16.07.12

Sargent und die Impressionisten der Neuen Welt

Die Ausstellung im Palazzo Strozzi in Florenz zeigt die Arbeiten von über dreizig amerikanischen Künstlern, die von Mitte des 19. Jahrhunderts an bis zum Ersten Weltkrieg in Florenz lebten und arbeiteten. Beeinflußt wurden ihre Arbeiten nicht nur von der toskanischen Landschaft mit ihrem Licht- und Farbenspiel sondern ebenso von den Zeugnissen der antiken Kunst und der Renaissance.

Die Namen der Künstler sind im allgemeinen heute nicht mehr so geläufig, John White Alexander, Lilla Cabot Perry oder auch Frank Duveneck.  Eine Ausnahme bildet John Singer Sargent, der als einer der bedeutendsten US-amerikanischen Portraitmaler seiner Zeit gilt. Die Arbeiten der übrigen Maler werden zum Teil zum ersten Mal in Italien ausgestellt. Sie alle vereint ihr  Einfluß auf die Entwicklung der amerikanischen Malerei und die Hinwendung zum Impressionismus.

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Ort:
Fondazione Palazzo Strozzi
p.zza Strozzi
I-50123 Florenz

Öffnunsgzeiten:
täglich: 9 – 20 h
Do: 9 – 23 h

RAL P2.

Mit 200 Design-Tönen erweitert RAL das in 2010 eingeführte Plastics-Programm und bietet damit insgesamt 300 Farbvorlagen für die Anwendung im Kunststoffbereich.

Die Muster bestehen aus Polypropylen im DIN A6 Format. Sie sind als Komplettset oder Einzelplatten erhältlich. Lt. Hersteller sind sie sowohl lichtecht als auch temperaturbeständig.

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