Facetten der Zukunft. 27.05.11

Innenarchitektentag NRW 2011

Das Arbeitsfeld der Innenarchitektur wird in Zeiten des Stadtumbaus und der Stadterneuerung zunehmend breiter und vielfältiger. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen stellt ihren diesjährigen Innenarchitektentag deshalb unter das Motto Facetten der Zukunft. Am 27. Mai 2011 soll es im Rahmen der interzum auf der KölnMesse darum gehen, wie technische, ökologische und soziale Entwicklungen der Gegenwart die Zukunft des Berufsstandes beeinflusst – und welche inhaltlichen Herausforderungen sich aus den aktuellen Entwicklungen ergeben.

Für die Themen Bionik, Umgang mit Ressourcen und Sprachcodes konnten international renommierte Referenten gewonnen werden. Was Architekten und Innenarchitekten von der Natur lernen können, wird von Dr. Petra Gruber vom Büro TRANSARCH aus Wien dargestellt. Prof. Michael Braungart wird sein herausforderndes Konzept C2C –cradle to cradle vorstellen, und Dr. Marita Pabst-Weinschenk von der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf analysiert Verschiebungen in der durch neue Medien veränderten menschlichen Kommunikation.

Anmeldung unter teilnahme@aknw.de erforderlich.

Ort:
KoelnMesse
Messeplatz 1
D-50679 Köln

Deutscher Fassadenpreis 2011.

Für den von Brillux ausgelobten Wettbewerb endet die Teilnahmefrist am 31. Mai diesen Jahres.

Alle eingesandten Objekte müssen jeweils im Vorjahr mithilfe von Brillux Produkten realisiert worden sein. Die Jury trifft ihre Entscheidung anhand folgender Kriterien:
. harmonisches Zusammenspiel von Bauteilen, Werkstoffen und Farben
. stilistisch bzw. historisch angemessene Farbigkeit
. gelungene Einbindung der Fassade in das architektonische Umfeld
. gestalterische Einfügung werblicher Bestandteile in die Gesamtfassade

Die Jury benennt jeweils einen 1., 2. und 3. Preis in vier getrennten Objekt- und einer Sonderkategorie:
. Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Wohn- und Geschäftshäuser
. Industrie- und Gewerbebauten
. Historische Gebäude und Stilfassaden
. Öffentliche Gebäude

Sonderkategorie: Energieeffiziente Fassadendämmung

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Architektur und Arbeit – im Ruhrgebiet 2010. bis 04.06.11

Ausstellung zum Thema im Haus der Architekten, Düsseldorf

Die Ausstellung Architektur und Arbeit, die von der Galerie für Architektur und Arbeit Gelsenkirchen (GAAG) entwickelt wurde, untersucht in sechs Themenkapiteln den Status Quo der Arbeitsarchitektur. Sie belegt, wie vielfältig und hochwertig Arbeits-Architekturen heute sein können  – zum Nutzen der Arbeitgeber, zum Wohl der Arbeitnehmer und als Gewinn für die Baukultur.

Die Ausstellung ist noch bis zum 04. Juni zu besichtigen.

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Ort:
Haus der Architekten
Zollhof 1
D-Düsseldorf

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 8 – 17 h

Baukeramik – Mosaik und Objekte aus Ziegeln. bis 25.09.11

LWL und Hochschule OWL präsentieren Arbeiten von Studierenden im Ziegeleimuseum Lage

13 Mosaiken und zehn Ziegelobjekte sind im ehemaligen Pferdestall der Ziegelei und auf dem Freigelände zu sehen. Alle Objekte entstanden in den letzten beiden Semestern an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und zeigen die praktische Umsetzung von Inhalten der Lehrgebiete Baustofftechnologie, betreut von Prof. Reinhold Tobey, sowie plastisches Gestalten der Innenarchitektur, betreut von Prof. Karl Manfred Rennertz.

 

Ort:
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
D-32791 Lage

Öffnungszeiten:
Di – So: 10 – 18.30 Uhr

Dynamic Lighting. 10.06.11

Mit inszeniertem Licht „erzählen“

22 Studenten und drei Professoren der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar werden einmalig am Freitag, dem 10. Juni 2011 ab 21:00 Uhr – also kurz vor Sonnenuntergang –  unter dem Arbeitstitel Dynamic Lighting auf dem Campus spannende Lichtentwürfe präsentieren. Fassade, Treppenaufgang und Brücke am Haus 7 B/C dienen dabei als architektonische
Lichtprojektionsfläche.

Die Vorbereitungen zu Konzept und Umsetzung der Präsentationen laufen bereits seit Beginn des Sommersemesters 2011. Gemeinsam mit den projektbeteiligten Professoren Michael Rohde, Hanka Polkehn und BettinaMenzel haben die Studenten in drei unterschiedlichen Gruppen neue Lichtkonzepte zum Thema der dynamischen Beleuchtung auf der Basis von
innovativen, hochwertigen LED-Leuchten erarbeitet. Aufgabe des interdisziplinären Workshops ist es, bewegtes Licht mit realer Architektur in Verbindung zu bringen und mit diesem bestimmte Inhalte auszudrücken. Technische Voraussetzungen, der Umgang mit sogenannten „Media Facade Tools“ und die Wirkung von Farben sind zuvor gemeinsam erarbeitet worden.

Insgesamt werden drei Installationen präsentiert, deren Inhalte sich vorwiegend mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, Nationalitäten und Multikulturalität befassen. Die gewählten Inhalte sind im Hinblick auf die internationale Zusammensetzung der Studenten auch verständlich, immerhin deckt die Herkunft des 2. Semesters Architectural Lighting Design schon allein drei Kontinente beziehungsweise 14 verschiedene Länder ab.

Neben dem Licht-Spektakel wird Prof. Jochen Wisotzki, Professor für
Zeitbasierte Medien, außerdem mit Studenten aus dem Studiengang
Kommunikationsdesign und Medien den vorhergehenden Workshop und seine
Ergebnisse in einem Making-Of-Film dokumentieren.

Sonnenuntergang wird an diesem Abend im Übrigen etwa um 21:46 Uhr sein.
Damit macht das natürliche Sonnenlicht die Bühne frei für innovative
Lichttechnik mit Erzählwert.

 

Ort:
Hochschule Wismar
Fakultät Gestaltung
Haus 7 B/C
Philipp-Müller-Straße 14
D-23952 Wismar

Farbe, Form, Orangensaft. bis 13.06.11

Designausstellung für Kinder ab 5 Jahren zu einem Kinderbuch über 69 besondere Gegenstände

Im Februar 2011 erscheint im Moritz-Verlag ein Kinderbuch über die Welt der gestalteten Dinge, informativ und ausschließlich mit Zeichnungen. In FARBE, FORM, ORANGENSAFT erzählen die Journalistin Ewa Solarz und das Illustratorenteam von Hipopotam Studio auf 168 Seiten die Ideen und Entstehungsgeschichten von neunundsechzig Gegenständen – von dem 150 Jahre alten Entwurf des berühmten Thonet-Kaffeehausstuhls bis zu den verrücktesten Entwürfen der Gegenwart wie der Zitronenpresse von Philippe Starck. Die Ausstellung zeigt neben den Illustrationen des Buches viele der darin vorgestellten Objekte im Original – so dass Kinder sie auch begreifen können. Dazu gibt es ein Suchspiel, an den Wochenenden einen ZAUBERBAU, der zur Erfindung einlädt und einen SAFTLADEN, in dem Eltern mit ihren Kindern zahlreiche Zitronenpressen testen und den gepressten Saft verkosten.

Die Ausstellung ist an Wochenenden und in den Hamburger Schulferien von 11 bis 18 Uhr geöffnet, für angemeldete Gruppen auch wochentags, außer montags. Anmeldungen unter Telefon 040/428 134 302 oder per E-Mail an: forumk1@mkg-hamburg.de.

 

Ort:
Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
D – 20099 Hamburg

Öffnungszeiten:
Di – So: 11 – 18 Uhr
Do: 11 – 21 Uhr
Do an oder vor Feiertagen: 11 – 18 Uhr

Daniel Buren. Allegro Vivace. bis 22.05.11

Die Kunsthalle Baden-Baden zeigt Arbeiten von Daniel Buren, die speziell für die Kunsthalle entwickelt wurden.

Wandhohe Einbauten verändern die Wahrnehmung der Architektur maßgeblich und schaffen im Spiel mit Spiegeln, Farbe und Licht eindrucksvolle Raumwirkungen …

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Ort:
Staatl. Kunsthalle Baden-Baden
Lichtentaler Allee 8a
D – 76530 Baden-Baden

Öffnungszeiten:
Di – So: 11 – 18 h
Do: 11 – 19 h
Mo geschlossen

Katagami – Japanische Färbeschablonen. bis 28.08.11

Die Ausstellung des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, zeigt ca. 40 Beispiele aus der Blütezeit der katagami, die in der späten Edo- und Meiji-Zeit im späten 18. und 19. Jahrhundert lag.

Katagami, japanische Musterschablonen aus Maulbeerbaumpapier, dienten zum Färben von Kimonos, Vorhängen oder Bannern. Sie ermöglichen einen einzigartigen Blick in den Reichtum japanischer Dekorwelt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entdeckten die Europäer das ungewöhnliche Stilgefühl japanischer Schablonendekore, die auf einer Stilisierung der Naturformen und der Positiv-/Negativbehandlung des Motivs beruhen. Aus dem handwerklichen Gebrauchsutensil wurde nun ein Gegenstand der ästhetischen Wertschätzung. Die katagami übten einen großen Einfluss auf europäische Künstler und Kunsthandwerker aus. Die pointilistisch-kleinteiligen Motive entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu großflächigeren, dynamisch-schwingenden Kompositionen. Trugen die Samurai eher strenge, geometrische Muster, bevorzugten die Städter einfallsreiche und witzige Motive aus der Natur und dem täglichen Leben.

Ort:
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
D-20099 Hamburg

Öffnungszeiten:
Di – So: 11 – 18 Uhr
Do-: 11 – 21 Uhr
Do an oder vor Feiertagen: 11 – 18 Uhr

Geöffnet
Pfingstsonntag, Pfingstmontag, Tag der deutschen Einheit: 11 – 18 Uhr

Heinz Mack: Licht – Raum – Farbe. bis 10.07.11

von Christiane Brune-Wiemer

Zum 80igsten Geburtstag wird Heinz Mack, Maler, Bildhauer, Lichtkünstler und nicht zuletzt Mitbegründer der Gruppe ZERO, mit drei Ausstellungen in drei Städten geehrt. Jede für sich ermöglicht einen speziellen Blick auf Macks fast 60jährige  Schaffensphase.

Bundeskunsthalle Bonn
Heinz Mack: Licht – Raum – Farbe

bis 10.07.2011

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Museum Kunst Palast Düsseldorf
Heinz Mack: Die Sprache meiner Hand

bis 10.07.2011

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Museum Abteiberg Mönchengladbach
Heinz Mack: Kinetik

bis 25.09.2011

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