Symposium: Authentizität. 28.01.11

Das Karlsruher Institut für Technologie veranstaltet am 28. Januar 2011 ein Symposium AUTHENTIZITÄT – Sehnsucht nach der Wahrhaftigkeit in der Architektur in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Baukultur, der Architektenkammer Baden-Württemberg, der Karlsruher Universitätsgesellschaft, der Beton Marketing Süd , docomomo, Werkbund und BDA , der Paul Feederle GmbH sowie dem British Council.

Die international ausgerichtete Veranstaltung zur Architekturtheorie findet statt  u.a. mit:

: Adam Caruso, Caruso St. John Architects, London/UK
: Donatella Fioretti, Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin
: Andreas Hild, Hild und K Architekten, München
: Hans Dieter Huber, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
: Susanne Knaller, Karl-Franzens-Universität Graz/A
: Aram Mattioli, Universität Luzern/CH
: Michael Petzet, ICOMOS, München
: Lois Renner, Künstler, Wien/A

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird als AiP/SiP Fortbildung bei der Architektenkammer Baden-Württemberg anerkannt.
Beginn ist um 9 Uhr, voraussichtliches Ende um 19 Uhr.

weitere Informationen und Anmeldung …

Ort:
HS Egon Eiermann
Fakultät Architektur
Englerstraße 7
D-76131 Karlsruhe

Lebens- und Lernraum Schule – Pädagogische Architektur. 28.01. – 13.02.11

Die inspirierende Architekturausstellung zur Schulbaukultur ist zwei Wochen lang in Bremerhaven zu Gast. Sie entstand vor dem Hintergrund der gegenwärtig geführten Debatten über die Zustandsbeschreibung von Schulen, Schulformen und Schularchitektur im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Umbrüchen und geänderten Anforderungsprofilen.

Gezeigt werden gute Bespiele, Konzepte und Ideen für den Schulbau. Die erfolgreichsten Bildungssysteme Europas haben bereits vor Jahren den Zusammenhang von Schulraum und gelungener pädagogischer Arbeit erkannt und mit vielen überzeugenden Beispielen unter Beweis gestellt. Entwickelt wurde die Wanderausstellung von der Montag Stiftung in Bonn.

Begleitend zur Ausstellung gibt es am 03. Februar um 18 Uhr eine Vortragsveranstaltung mit dem Thema Schule von morgen – Auf dem Weg zu einer pädagogischen Architektur.

Ausstellungs- und Vortragsort:
Historisches Museum Bremerhaven
An der Geeste 4
D-27570 Bremerhaven

Öffnungszeiten:
Di – So: 10 – 18 Uhr

ZERO – ∞. bis 13.02.11

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt einen repräsentativen Ausschnitt der Sammlung Schaufler. Malerei, Skulptur, Lichtarbeiten, Rauminstallationen und Fotografie der letzten 50 Jahre werden zum Auftakt zu sehen sein – darunter viele Arbeiten, die noch nie öffentlich ausgestellt waren.

Die äusserst vielfältige Sammlung spiegelt wichtige Entwicklungen der deutschen und internationalen Kunst der letzten 50 Jahre wider. Neben einem Raum mit Lichtarbeiten von Dan Flavin, François Morellet u. a., ist ein Ausstellungsbereich mit Werken von Rupprecht Geiger, Günter Fruhtrunk und Ettore Spalletti dem Thema Farbe gewidmet.

Ort:
SCHAUWERK Sindelfingen
Eschenbrünnlestraße 15/1
D-71065 Sindelfingen

Öffnungszeiten:
Sonntag: 11:00-17:00 Uhr

Das Geistige in der Kunst. bis 27.02.11

Das Museum Wiesbaden zeigt noch bis zum 27. Februar die Ausstellung Vom Geistigen in der Kunst – Vom Blauen Reiter zum Abstrakten Expressionismus.

Im Mittelpunkt steht die Entstehung, Formulierung und Fortsetzung derjenigen künstlerischen Positionen des Expressionismus, die im Zentrum und im Umfeld des „Blauen Reiter“ gestanden und anregend auf den Abstrakten Expressionismus gewirkt haben. Dabei geht es insbesondere um die Suche nach dem „Geistigen“ in Farbe und Form der modernen Malerei.

Vier Themenschwerpunkte gliedern die Ausstellung. Sie führen von München und Murnau hin zur Entstehung der Blaue Reiter. Synthese und Synästhesie, Farbe, Form und innerer Klang verdeutlicht am Beispiel der Bühnenkomposition von Wassily Kandinsky das Bemühen, Kunst als Gesamtkunstwerk zu positionieren und so eine Synthese der Künste zu erreichen. Das dritte Thema, Galka Scheyer und Die Blaue VierTransatlantische Transferleistungen in der Kunst der Moderne, ist in sich unterteilt und wendet sich einerseits der Weiterentwicklung einzelner Akteure wie Kandinsky und Jawlensky zu, andererseits werden die Blauen Vier, Feininger, Jawlensky, Kandinsky und Klee, in den Vordergrund gestellt. Im vierten Themenblock, Der Vorstoß ins Reich des Sublimen, wird an exemplarischen Beispielen der Einfluss des geistigen Gehalts des „Blauen Reiter“ auf Positionen des abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei im Amerika der Nachkriegszeit aufgezeigt.

Ort:
Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-65185 Wiesbaden

Öffnungszeiten:
Di: 10 – 20 Uhr
Mi – So und an Feiertagen: 10 – 18 Uhr

CUT & MIX. 04.02. – 27.03.11

Kulturelle Aneignung und künstlerische Behauptung: Zeitgenössische Kunst aus Peru und Chile

„Wo ist mein Platz?“ fragt sich in ihren Arbeiten nicht nur die in Lima geborene Künstlerin Sandra Nakamura, deren Vorfahren wie viele andere einst aus China und Japan nach Peru ausgewandert sind. Mit Fragen nach Identität und Herkunft – wie zeichnet beispielsweise ein peruanisch-kolumbianisches Künstlerpaar ein Bild von Amerika? – beschäftigt sich die ifa-Ausstellung „Cut & Mix“ vom 4. Februar bis zum 27. März in der ifa-Galerie Berlin.

Cut & Mix ist nach Another Country l Eine andere Welt die zweite Ausstellung in der Reihe Kulturtransfers. Sie zeigt Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus Santiago de Chile und Lima. Im Mittelpunkt der von Eva-Christina Meier kuratierten Ausstellung steht nicht primär die südamerikanische Herkunft der Arbeiten,  sondern eine bestimmte Haltung und künstlerische Methode. Die präsentierten Installationen, Skulpturen, Zeichnungen und Videos kombinieren selbstverständlich unterschiedliche kulturelle Kontexte und Disziplinen miteinander. Dieser produktive Umgang der bildenden Kunst mit „fremdem“ Material ist in vielen Aspekten beispielhaft im Zusammenhang mit einer Diskussion über Möglichkeiten kulturellen Austauschs.

Im Rahmen der Ausstellung findet am 04. Februar eine Ausstellungsführung um 17 Uhr statt sowie am 17. Februar ein Vortrag (19 Uhr) im Ibero-Amerikanischen Institut Die Verknüpfung der Welt – Zeitgenössische Kunst aus Lima und Santiago de Chile.

Ausstellungsort:
Ifa-Galerie Berlin
Linienstrasse 139/140
D-10115 Berlin

Vortragsort 17.02.11:
Ibero-Amerikanisches Institut
Simón-Bolívar-Saal
Potsdamer Straße 37
D-10785 Berlin

Ludwig Wilding im Kontext der Op Art. bis 10.04.11

Aus Anlass des Todes von Ludwig Wilding (04.01.10) zeigt die Stiftung für Konkrete Kunst und Design im MKK eine Werkschau des Künstlers.

Wildings Bedeutung als herausragender  Vertreter der europäischen Op Art soll mit dieser Ausstellung gewürdigt werden. Die Erforschung der menschlichen Wahrnehmung, das analytische Erkunden von Gesetzen, Systemen und Strukturen stand stets im Mittelpunkt seiner künstlerischer Tätigkeit. So entstanden bereits 1955 erste Überlagerungs-Strukturen. In den 60iger Jahren entwickelte er sich zum Wegbereiter einer neuen Ästhetik der Reduktion und fand internationale Anerkennung insbesondere mit seinen stereoskopischen Multiple und seinen kinetischen Objekten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 10. April in Ingolstadt zu sehen.

Ort:
Museum für Konkrete Kunst
Tränktorstr. 6-8
D-85049 Ingolstadt

Öffnungszeiten:
Di – So: 10 – 17 Uhr
Faschingsdienstag geschlossen

Raumexpansionen von Giacometti bis zum Virtual Space. 06.03.11

Bis zum 6. März 2011 zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg die Ausstellung Alberto Giacometti. Der Ursprung des Raumes – Retrospektive des reifen Werkes.

Anlässlich dieser Ausstellung lädt das Kunstmuseum Wolfsburg erneut in die Akademie der Künste in Berlin zu einer Podiumsdiskussion ein. Sie ist dem Künstler Giacometti und der mit seinem Werk verbundenen Infragestellung des Raumes gewidmet: „Der Raum existiert nicht. Man muss ihn schaffen“ (Alberto Giacometti). Thema unter anderem sind die seit seiner Zeit in den bildenden Künsten entwickelten raumästhetischen Ausdrucksformen wie etwa die Installationskunst. Das Gespräch konzentriert sich auf Alberto Giacometti, aber dehnt sich auch auf die allgemeine Frage nach der „Ressource Raum“ im virtuellen Zeitalter und im Zeitalter des Internets aus.

Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr. Eine Anmeldung ist bis zum 4. Februar im Kunstmuseum Wolfsburg erforderlich.

Ort:
Akademie der Künste
Pariser Platz
Berlin

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